27.03.2013 / Inland / Seite 5

Wird das Abitur bestreikt?

Lehrergewerkschaft in Berlin erwägt Ausstand während der Abschlußprüfungen

Wladek Flakin
Bei den Warnstreiks der Landesbeschäftigten zwischen Januar und März sind insbesondere angestellte Lehrer auf die Straße gegangen (jW berichtete). Sie forderten »gleichen Lohn für gleiche Arbeit«, also eine Gleichstellung mit ihren verbeamteten Kollegen – doch als das Ergebnis vorgestellt wurde, bekamen sie nur eine leichte Lohnerhöhung. Nun soll eine Tarifkonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 11. April in Berlin über weitere Schritte beraten, um diese Forderung durchzusetzen.

Seit zehn Jahren werden Lehrer in Berlin nicht mehr verbeamtet. Derzeit arbeiten in der Hauptstadt 7000 angestellte Kollegen. »Es wird von uns erwartet, daß wir uns wie Beamte völlig loyal verhalten«, sagt Sebastian Riks, Lehrer am Oberstufenzentrum »Lotis« in Berlin-Tempelhof, »aber wir werden geringer bezahlt«. Dafür haben sie jedoch ein Streikrecht: »Das Land Berlin wollte Angestellte, nun bekommt es Angestellte, die für ihre Rechte eintreten«, so ...

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