27.03.2013 / Thema / Seite 10

Markt statt Armut

Die Reform- und Öffnungspolitik unter Deng Xiaoping unterzog China einem drastischen ökonomischen und sozialen Wandel. Das Ziel: die Sozialistische Harmonische Gesellschaft

Lars Mörking
Lediglich zwei Jahre nach dem Ende der Kulturrevolution in der Volksrepublik China 1976 wurde ein Reformprozeß in Gang gesetzt, der eine Abkehr von bisherigen Prinzipien des sozialistischen Aufbaus bedeutete. 15 Jahre später, am 29.3.1993 erhielt die »Sozialistische Marktwirtschaft« Verfassungsrang. Eine vorläufige Bilanzierung 20 Jahre danach.

Die Sowjetunion baut den Sozialismus schon für so viele Jahre auf und ist immer noch nicht ganz im Klaren darüber, was er eigentlich ist. Vielleicht hatte Lenin eine gute Vorstellung davon, als er die Neue Ökonomische Politik einführte.«

Deng Xiaoping ist der Vater der chinesischen Reform- und Öffnungspolitik und somit auch der Sozialistischen Marktwirtschaft. Mit ihm setzte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1978 einen Mann an ihre Spitze, dem während der Zeit der Kulturrevolution nachgesagt wurde, er folge dem Pfad des Kapitalismus. Die Entscheidung der KPCh für Deng Xiaoping war also eine klare Richtungse...


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