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16.10.1997 / Ansichten / Seite 0

Flug zum Mars als kulturelle Aufgabe

Ein Gespräch mit dem DDR-Fliegerkosmonauten Sigmund Jähn

Tilo Gräser

Sie waren 1978 im All. Sie waren später an der DDR- Raumfahrtforschung beteiligt. Was machen Sie heute?

Ich habe einen Vertrag mit dem Deutschen Raumfahrtzentrum Köln und mit der ESA, der europäischen Weltraumagentur, und im Sternenstädtchen, im russischen Kosmonauten-Ausbildungszentrum Koordinationsaufgaben zu erfüllen. Ich habe sehr viel tun können bei der Ausbildung der deutschen und der ESA-Kosmonauten, zum Beispiel bei Ulf Merbold, Thomas Reiter, Reinhold Ewald. Das ist nicht nur interessant und schön, daß ich noch was machen kann. Das ist auch eine Frage der materiellen Absicherung.

Welche konkreten Aufgaben haben Sie dort?

Es geht um die wissenschaftliche Vorbereitung und die Experimente. Sie sind vereinbart mit der russischen Seite. Da müssen Ausbilder oder die Experimentatoren aus Europa kommen, um die gesamte Besatzung auszubilden, auch die russischen Kosmonauten. Da ist eine Reihe an Abstimmungsaufgaben zu klären, von der Einbeziehung der russi...

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