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18.03.2013 / Ausland / Seite 2

»Vorausgesetzt, Sie leben dann noch«

Seit April 2012 wird in Spanien Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis medizinische Hilfe verweigert. Ein Gespräch mit Corina Tulbure

Carmela Negrete
Corina Tulbure ist Sozialarbeiterin und Beraterin für Einwanderer, andere gefährdete Gruppen und Minderheiten in der Vereinigung Gesundheit und Familie (Asociación Salut i Familia) in Barcelona

Mit dem Prinzip eines universellen Gesundheitssystems scheint man in Spanien gebrochen zu haben. Die konservative Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte im vergangenen Jahr Kürzungen verabschiedet, durch die verschiedene Gruppen aus der Versorgung im öffentlichen Gesundheitswesen ausgeschlossen sind. Welche Menschen betrifft das?

Das königliche Dekret trat im April 2012 in Kraft. Dort wird festgelegt, daß Menschen, die keine Sozialabgaben zahlen, kein Recht auf eine Gesundheitsversorgung haben. Dies betrifft zum Beispiel Menschen, die hier seit Jahren leben und gearbeitet haben, jetzt aber erwerbslos sind – sowie illegal Beschäftigte. Nicht nur Migranten, auch viele Spanier sind nicht mehr gesetzlich krankenversichert. Nach der neuen Verordnung...

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