14.03.2013 / Medien / Seite 15

Realismus in Sachen Hartz IV

Reportage von stern TV zeigt Irrsinn der von SPD und Grünen eingeführten »Arbeitsmarktreform«

Gerrit Hoekman
Man wird behandelt wie der letzte Dreck«, sagt eine Frau. »Da bin ich dann heulend rausgegangen«, eine andere. »Weil die mich unmenschlich behandelt haben.« Zehn Jahre Agenda 2010. stern TV hat in dieser Zeit über 30 Menschen begleitet, die Sozialhilfe bekamen, als die rot-grüne Koalition als Teil des Reformkonzeptes das neue Hartz-IV-Gesetz verabschiedete, das am 1. Januar 2005 in Kraft trat. Damit wurden die Lohnersatzleistungen Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammengeführt – verbunden mit neuen Zumutbarkeits- und Sanktionsregeln. Wie geht den Betroffenen heute? Haben sie inzwischen Arbeit bekommen? Was halten sie von der Reform?

Fazit: Die zehn Minuten lange Reportage der Kollegen aus Hamburg stellt dem angeblichen Meisterwerk von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) ein Armutszeugnis aus. Fast die Hälfte der seinerzeit Erwerbslosen sind es bis heute geblieben. Schlimmer noch: Mit hirnrissigen Regeln zementiert Hartz IV sogar die Arbeitslosigke...

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