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05.03.2013 / Titel / Seite 1

Nach Kolonialherrenart

Die Inspektoren der Troika sind wieder in Griechenland. Streit um Entlassungen im öffentlichen Dienst. Premier Samaras fürchtet um den »sozialen Frieden«

Thomas Eipeldauer
Die Zerstörung Griechenlands geht in die nächste Runde. Vier Männer sind es, die nach Athen gereist sind, um zu überwachen, daß auch ja genug gekündigt, gekürzt und privatisiert wird: Matthias Morse von der Europäischen Kommission, Klaus Masuch von der Europäischen Zentralbank, Mark Flanagan und Bob Traa vom Internationalen Währungsfonds. Die Gesandten der sogenannten Troika trafen bereits am Sonntag mit dem griechischen Finanzminister Yannis Stournaras zusammen. Auf der Tagesordnung stand die ganze Palette der von den Brüsseler Bürokraten und ihren Stichwortgebern in Berlin gewünschten Austeritätsmaßnahmen: »Strukturreformen«, weitere Entlassungen, Privatisierungen, das Steuersystem, die Rekapitalisierung der maroden Banken.

Die Aufgabe der Inspektoren ist es zu prüfen, ob die griechische Regierung die ihr in den vergangenen Jahren auferlegten Spardiktate ordnungsgemäß umgesetzt hat, von ihrem Urteil hängt ab, ob man in Hellas auf eine neue Tranche der ...

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