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05.03.2013 / Medien / Seite 2

»Er hat viel versprochen, aber kaum geliefert!«

Neuer Insolvenzantrag für dapd, fast 200 Arbeitsplätze bedroht. Schwere Vorwürfe gegen den Investor. Gespräch mit Cornelia Haß

Gitta Düperthal
Cornelia Haß ist Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in ver.di

Nach der Insolvenz und der Entlassung von 98 der insgesamt 299 Mitarbeiter Ende vergangenen Jahres hat die Nachrichtenagentur dapd sich jetzt erneut insolvent gemeldet – die verbliebenen Arbeitsplätze stehen also akut auf dem Spiel. Was ist von einem solchen Geschäftsgebaren zu halten?

Ich konnte es nicht fassen, als die ersten Agenturmeldungen über den Ticker gingen. Das kann nicht wahr sein, daß die dapd-Geschäftsleitung nun erneut Insolvenz angemeldet hat! Noch vor wenigen Tagen hatte der Geschäftsführer und Investor Ulrich Ende vollmundig bei einer öffentlichen Veranstaltung gesagt: Der Betrieb sei als Vollagentur gut aufgestellt, er habe ihn besenrein übernommen, alles sei auf einem guten Weg.

Wie wirkt sich das auf die dort beschäftigten Journalistinnen und Journalisten aus?

Das wird sich in den nächsten Tagen klären. Die Insolvenzverw...

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