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14.02.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

»Toxische Derivate im Keller«

Immer neue staatliche Milliardenhilfen für die Banca Monte dei Paschi

Rainer Rupp
In der unendlichen Geschichte der Rettungen italienischer Privatbanken auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gibt es ein neues Kapitel, das sowohl den im Dezember zurückgetretenen Ministerpräsidenten Mario Monti, als auch den aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des Regierungschefs nach den nächsten Parlamentswahlen am 24. und 25. Februar, den Anführer des italienischen Linksbündnisses Pier Luigi Bersani und mit ihm seine ganze Demokratische Partei (PD) schwer belastet. Zugleich wird auch der Ruf des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, in Frage gestellt (siehe Spalte). Es geht wieder einmal um die Rettung der ältesten Bank der Welt, der Banca Monte dei Paschi, die im toskanischen Siena 1472 gegründet wurde, zu einer Zeit, in der Leonardo da Vinci seine künstlerischen Fähigkeiten perfektionierte.

Durch Aufkäufe von konkurrierenden Geldhäusern hatte sich die Banca Monte dei Paschi (MDP) zu Beginn der Finanzkrise 2007 zur drittg...

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