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14.02.2013 / Titel / Seite 1

Rote Karte für Neonazis

Mahngang und Blockaden in Dresden: Tausende Menschen protestieren gegen neofaschistischen »Trauermarsch«. Linke-Vorsitzende kritisiert »sächsische Gesinnungsjustiz«

Markus Bernhardt
Mehrere tausend Neonazigegner haben am Mittwoch in Dresden ein eindrucksvolles Zeichen gegen rechts gesetzt. Neofaschisten wollten am Abend, nach jW-Redaktionsschluß, wieder einmal durch die sächsische Landeshauptstadt ziehen. Mit einem »Trauermarsch« versuchten sie in der Vergangenheit am Jahrestag der alliierten Bombardierung der Elbmetropole 1945 einen angeblich gegen die Zivilbevölkerung gerichteten »Bombenholocaust« herbeizufabulieren. Gegen den erneuten Versuch nahmen über 3000 Antifaschisten bereits am Nachmittag am Mahngang »Täterspuren« teil. Dieser war vom Bündnis »Dresden nazifrei!« organisiert worden, das unter anderem von Gewerkschaftsgliederungen, Linkspartei, SPD, DKP und autonomen Antifaschisten unterstützt wird.

Der mittlerweile traditionelle Mahngang gegen rechts startete an der Bayrischen Straße in Dresden, wo sich während des deutschen Faschismus die Leitstelle der Gestapo befand, und führte zu weiteren symbolträchtigen Stätten der St...

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