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19.01.2013 / Inland / Seite 5

Alles andere als sicher

IG Metall kritisiert Einigung um insolvente SIAG-Nordseewerke als Wahlkampfinszenierung. ­FDP-Minister hatte Betriebsrat von Verhandlungen ausgeschlossen

Jörn Boewe
Der saarländische Stahlkonzern DSD übernimmt die SIAG Nordseewerke in Emden: Am Donnerstag abend, drei Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen, ging der dortige Wirtschaftsminister Jörn Bode (FDP) mit der Nachricht vor die Presse. Zuvor hatten DSD, Norddeutsche Landesbank und die Landesregierung eine grundsätzliche Einigung über den Erwerb des Unternehmens durch DSD erzielt, wie Bode nach den Verhandlungen in Hannover sagte.

Die ehemals zu ThyssenKrupp gehörende Werft hatte sich nach ihrem Verkauf an den rheinland-pfälzischen Stahlbauer SIAG Schaaf Industrie AG ab 2010 auf die Fertigung von Fundamenten für Offshore-Windkraftanlagen verlegt. Nachdem die Muttergesellschaft SIAG im März in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht war, mußten auch die Nordseewerke im Oktober Insolvenz anmelden. Allerdings werden in den neuen Betrieb nur 240 der zur Zeit noch rund 700 Mitarbeiter übernommen. Die anderen sollen in eine Transfergesellschaft wechseln. 150 von ihnen ...

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