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12.01.2013 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Das FBI ist einfach voller Scheiße«

Gespräch mit Leonard Peltier. Über seine Situation nach 37 Jahren Haft, die Konstruktionen der Justiz gegen ihn und seine Hoffnung auf Freilassung

Amy Goodman
Am 14. Dezember 2012 fand unter dem Titel »Bring Leonard Peltier Home in 2012 Concert« im New Yorker Beacon Theatre eine Großveranstaltung statt. Musiker wie Harry Belafonte, Pete Seeger, Jackson Browne, Bruce Cockburn und Menschenrechtsaktivisten wie der Schauspieler Danny Glover und Ex-Boxer Rubin »Hurricane« Carter, der selbst über zwei Jahrzehnte unschuldig in Haft war, forderten gemeinsam mit Stammesvertretern und Verteidigung US-Präsident Barack Obama auf, Peltier nach 37 Jahren Knast endlich zu begnadigen. Einen Tag später sprach Amy Goodman auf einer Pressekonferenz über Telefon live mit Leonard Peltier.

Der am 12. September 1944 geborene Anführer des 1968 gegründeten American Indian Movement (AIM) gehört zum Stamm der Lakota und wuchs in der Turtle-Mountain-Reservation in North Dakota auf. Wegen Uranvorkommen auf der Pine-Ridge-Reservation in South Dakota wollten die US-Behörden die Lakota trotz ihrer in einem 1868 geschlossenen Vertrag verbürgt...

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