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11.01.2013 / Feminismus / Seite 15

»Perlen« ohne Rechte

Studie: Hausangestellte weltweit kaum durch Gesetze geschützt – 83 Prozent sind Frauen. Abkommen über menschenwürdige Arbeit auch von BRD nicht ratifiziert

Jana Frielinghaus
Im jüngsten Tatort aus Köln outete sich der etwas biedere, aber doch sympathische Kommissar Freddy Schenk als »Arbeitgeber«: Eine »schwarze Perle« aus Kuba mache bei ihm die Wohnung sauber. Da sei doch nix dabei, eher sei es eine gute Tat, ermögliche er ihr dadurch doch eine eigenständige Existenz in der Bundesrepublik. Das Bekenntnis paßte auch von der Wortwahl her nicht recht zur Figur Schenk, aber zum Thema des Films, in dem es um eine Reinigungsfirma und Personen ging, die Migrantinnen ohne Papiere ausbeuten.

Jetzt liefert die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) aktuelle Daten zur Situation all der »Perlen«, der Köchinnen, Putzfrauen, Kindermädchen – oft sind sie alles gleichzeitig – weltweit. In ihrem am Mittwoch veröffentlichten ersten globalen Bericht zur Lage von Hausangestellten beklagt die Sonderorganisation der Vereinten Nationen, daß ein Großteil der Betroffenen unter sehr schlechten Bedingungen arbeitet und rechtlich ungenüg...

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