Gegründet 1947 Montag, 17. Juni 2019, Nr. 137
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
10.01.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Problemfall Zypern

Widerstand gegen Milliardenhilfe für marode Banken des Inselstaates. SPD-Chef will organisierten »Steuerbetrug« nicht belohnen

Die Euro-Retter sind offenbar ohne Schwung ins neuen Jahr gerutscht. Vor allem die geplanten Hilfsgelder für Zypern scheinen sich zum Problemfall auszuweiten. Presseberichten zufolge verzögert sich die Entscheidung über angedachte Milliardenkredite an den in einer tiefen Banken- und Haushaltskrise steckenden Inselstaat. Nach einem Bericht des Handelsblatt vom Mittwoch wollen die Euro-Finanzminister nun erst Anfang März darüber befinden. Ursprünglich war ein Beschluß noch Ende Januar geplant. Zugleich scheint die politische Akzeptanz für einen solchen Schritt weiter zu sinken. In der Süddeutschen Zeitung (SZ, Mittwochausgabe) drohte SPD-Chef Sigmar Gabriel damit, daß seine Partei einem Hilfspaket für zypriotische Banken nicht zustimmen werde. Da bereits die Grünen Bedenken angemeldet haben, könnte die große Koalition der Abnicker »alternativloser« Milliardenpakete für Krisenstaaten im Bundestag diesmal gefährdet sein.

In Zypern finden am 17. und 24. Febru...

Artikel-Länge: 4806 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €