17.12.2012 / Ausland / Seite 6

Amoklauf der Republikaner

US-Rechte halten Massenmord in Newtown für »Strafe Gottes«

Philipp Schläger
Nach dem Amoklauf an der Sandy-Hook-Schule in Newtown, Connecticut, argumentieren Rechtskonservative in den USA erneut, daß dieser durch die – tatsächlich kaum vorhandenen – Einschränkungen beim Waffenbesitz ermöglicht worden sei. Ein 20jähriger hatte am Freitag zunächst seine Mutter in ihrem Haus ermordet. Dann brach er über ein Fenster in die Grundschule ein und tötete zwölf Mädchen, acht Jungen und sechs Frauen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Alle Kinder waren den Angaben der Polizei zufolge sechs oder sieben Jahre alt. Die »restriktiven Waffengesetze« hätten verhindert, daß sich die Opfer gegen den Angreifer hätten zur Wehr setzen konnten, so die Waffenlobby. Die christliche Rechte glaubt zudem an göttliche Strafe. Nicht überraschend sei das Blutbad, da doch an öffentlichen Schulen in den USA keine Gebete erlaubt seien, sagte der Baptistenpfarrer und ehemalige Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mike Huckabee, im rechten Ferns...

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