17.12.2012 / Sport / Seite 16

Klaus Köste ist tot

Ein Nachruf von Klaus Huhn

Noch im Sommer dieses Jahres beeindruckte Klaus Köste in Hongkong staunende Zuschauer bei mehreren Schauturnen. Die Reise zum Deutschen Turnfest 2013 in Mannheim war schon geplant. Doch am Freitag starb er in Leipzig – mit erst 69 Jahren.

Der Gewinn der Goldmedaille beim Pferdesprung 1972 in München war der sportliche Höhepunkt in der Karriere des 1943 in Frankfurt/Oder Geborenen, der für den SC DHfK Leipzig zwischen 1961 und 1974 insgesamt 34 DDR-Titel gewann. Hinzu kam dreimal olympisches Mannschaftsbronze bei den Spielen 1964, 1968 und 1972. Ein Achillessehnenriß beendete 1974 seine Karriere als Aktiver, aber es folgte eine lange Periode als Trainer und später als Hochschullehrer. Von 1998 bis 2002 arbeitete er als persönlicher Referent von Gustav-Adolf »Täve« Schur in dessen Zeit als PDS-Bundestagsabgeordneter. Die Linke würdigte ihn am Sonntag, er sei ein »toller Sportler und Mensch« gewesen. Speziell wegen seiner Ad-Hoc-Handstände in den Bund...

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