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11.12.2012 / Inland / Seite 2

»Wir diskutieren verschiedene Varianten«

Linksfraktion wirbt für öffentliche, aber staatsferne Finanzierung für Tageszeitungen. Ein Gespräch mit Kathrin Senger-Schäfer

Gitta Düperthal
Kathrin Senger-Schäfer ist medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke

Anläßlich der Insolvenz der Frankfurter Rundschau (FR) und der Einstellung der Financial Times Deutschland schlägt die Partei Die Linke eine staatsferne, öffentliche Finanzierung von Tageszeitungen vor. Wie könnte die aussehen?

Wichtig ist für uns, Medien künftig nicht mehr nach ihrem Verbreitungsweg zu unterscheiden. Aufgrund zunehmender Digitalisierung und der Ausweitung des Online-Journalismus nehmen Nutzer ­Medien parallel wahr: Bei Berichten über einen Parteitag ist es mittlerweile üblich, sich direkt über Twitter oder Livestream zu informieren, und tags darauf über die Tageszeitungen. Diese Parallelität ist wichtig. Wir diskutieren verschiedene Varianten: Warum nicht Nutzer mitentscheiden lassen! Es könnte zum Beispiel eine Flatrate geben, bei der jeder entscheiden kann, welches Medium er selber bevorzugt. Zu überlegen wäre auch ein staatlich gefördertes Stiftung...

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