07.11.2012 / Ausland / Seite 7

Ugander bleiben

Kampala: Regierungsankündigung der Beendigung aller Auslandseinsätze weitgehend zurückgenommen

Knut Mellenthin
Die Regierung in Kampala hat ihre Ankündigung, alle Auslandseinsätze der ugandischen Streitkräfte zu beenden, weitgehend zurückgenommen. Entscheidend dazu beigetragen hat offenbar ein Treffen zwischen Wendy Sherman, Staatssekretärin für politische Angelegenheiten im US-Außenministerium, und Ugandas Präsidenten Joweri Museweni, das am Sonnabend in Kampala stattfand.

Einen Tag zuvor hatten unabhängig voneinander Premierminister Amama Mbabazi, Sicherheitsminister Muruli Mukasa und der Minister für regionale Kooperation, Asuman Kiyingi, die Rückzugsentscheidung bekanntgegeben. Die ugandische Regierung reagierte damit auf einen im Oktober durch Indiskretionen bekanntgewordenen vertraulichen Expertenbericht des UN-Sicherheitsrats. Uganda und Ruanda waren darin beschuldigt worden, die kongolesischen M23-Rebellen zu unterstützen, die in der an beide Länder grenzenden Provinz Nordkiwu kämpfen. Während Ruanda die militärischen Operationen der Aufständischen leite ...

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