25.10.2012 / Ausland / Seite 6

Krieger und Kulturaktivist

USA: Russell Means, Mitbegründer des American Indian Movement, mit 72 Jahren verstorben

Jürgen Heiser
Am Montag ist Russell Means, einer der Mitbegründer und Anführer des American Indian Movement, im Alter von 72 Jahren auf seiner Ranch in Porcubine, South Dakota, gestorben. Means litt seit 2011 an inoperablem Speiseröhrenkrebs. Die Los Angeles Times nannte ihn den »berühmtesten amerikanischen Indianer seit Sitting Bull und Crazy Horse«. Für viele Fans von Gojko Mitic und Karl May wurde Means zur Verkörperung des »guten Wilden«. Antiimperialistische Kräfte in aller Welt unterstützten den Aktivisten für die Rechte der nordamerikanischen Ureinwohner und seine Mitstreiter seit Jahrzehnten in ihrem Kampf zur Befreiung der »inneren Kolonien« der USA.

Geboren wurde Means 1939 auf der Pine Ridge Reservation, South Dakota, als Sohn von Theodora »Feather« Means, einer Yankton-Sioux, und Hank Means, eines Oglala-Sioux. Während des Zweiten Weltkriegs zog seine Familie nach Kalifornien, wo Russell die High School besuchte und eine Collegeausbildung absolvierte.

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