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13.10.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Ende mit Wende

Steigende EEG-Umlage dient jetzt als Argument für den Ausstieg aus der Ökostromförderung. Umweltminister will Ausbau begrenzen

Ralf Wurzbacher
Demnächst steht den Stromkunden in Deutschland die gefühlt hundertste Preiserhöhung der zurückliegenden zehn Jahre ins Haus. Nur ist es diesmal nicht die Energiewirtschaft, die an der Kostenschraube dreht, der Aufschlag erfolgt von Staats wegen. Am kommenden Montag wird offiziell verkündet, auf welches Niveau die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) steigen wird. Aus Branchenkreisen ist vorab die Zahl 5,277 Cent pro Kilowattsunde durchgesichert, bisher waren 3,59 Cent fällig. Für Normalhaushalte wird das mit Zusatzbelastungen von 50 bis 60 Euro jährlich zu Buche schlagen. Einschließlich der Mehrausausgaben für den Netzausbau dürfte sich der Strom im nächsten Jahr sogar um zehn Prozent verteuern.

Weil das in der Bevölkerung nicht gut ankommt, wetteifern die Parteien seit Tagen um die Frage, ob und wie man dem »kleinen Mann« Schonung gewährt. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) setzt auf gute Beratung: Hartz-IV-Empfänger und Ge...

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