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03.09.2012 / Inland / Seite 5

Ausgelagert im Wald

Hamburger Senat will an »Wohnaußenstelle« für Asylbewerber in Mecklenburg-Vorpommern ­festhalten

Kristian Stemmler

Für heftige Kritik sorgt zur Zeit die Entscheidung des Hamburger Senats, an der umstrittenen Flüchtlingsunterkunft Nostorf/Horst in Mecklenburg-Vorpommern festzuhalten. In einem offenen Brief fordert der Flüchtlingsrat Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) auf, mit Auslaufen des Kooperationsvertrags zwischen der Hansestadt und dem ostdeutschen Bundesland die »unwürdige Unterbringung« der Hamburger Flüchtlinge zu beenden. Sie seien in dem abgelegenen Lager »von jeder Infrastruktur abgeschnitten«, sagte Franz Forsmann vom Flüchtlingsrat am Freitag gegenüber junge Welt. Die Linkspartei warf der SPD Wortbruch vor, Kritik kam auch von den Grünen und der evangelischen Kirche.

Ende September läuft der 2006 vom damaligen CDU-Senat abgeschlossene Kooperationsvertrag zwischen beiden Ländern aus. Obwohl sich SPD-Vertreter noch im Wahlkampf 2011 gegen die Unterkunft ausgesprochen haben, hat der Senat mit Mecklenburg-Vorpommern eine neue Verwaltungsvereinbarung ausgehandelt...

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