20.08.2012 / Titel / Seite 1

Mit Gott und dem BND

Rüdiger Göbel
Deutschland ist im Syrien-Konflikt aktive Kriegspartei. So versorgt der Bundesnachrichtendienst (BND) die bewaffneten Aufständischen gegen Präsident Baschar Al-Assad mit Informationen, etwa über Truppenbewegungen. Wie das Springer-Blatt Bild am Sonntag informiert wurde, kreuzt ein Spionageschiff der deutschen Marine vor der syrischen Küste. Dieses »Flottendienstboot« habe »modernste Spionagetechnik« des BND an Bord. Mit der ließen sich Truppenbewegungen bis zu 600 Kilometer tief in Syrien beobachten. Die derart gewonnenen Erkenntnisse werden den Angaben zufolge an US-amerikanische und britische Partnerdienste weitergegeben. Von dort gelangen sie an die Aufständischen. Ein Mandat des Bundestages für die Kriegsbeihilfe gibt es nicht.

Wie Bild am Sonntag weiter kolportiert, sind BND-Agenten zudem im türkischen NATO-Stützpunkt in Adana stationiert. Von dort aus würden sie Telefonate und Funkverkehr aus Syrien abhören. Parallel werde der »informelle Kontakt z...

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