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09.08.2012 / Feuilleton / Seite 12

Schmerzen... und Trugbilder

Von einer Höhle zur anderen, in hunderttausend Lichtjahren: »Prometheus«

Peer Schmitt
Sie haben viele aufsehenerregende Dinge erfunden und jetzt suchen sie mit deren Hilfe ihren Ursprung: die Weltraumforscher in Ridley Scotts neuem Film »Prometheus«. Endlich ist es wieder wie in den 1960ern und 70ern, das Kino darf wieder raus ins Weltall. Selbst die Wissenschaft darf das wieder: Das Fernsehen zeigt, der Mars-Rover Curiosity sei gelandet, und vielleicht erfährt man schon bald mal mehr über die Dinge; Dinge, wie sie es hier womöglich so nicht gibt, Objekte sehr berechtigter Neugier.

Ridley Scotts erster »Alien«-Film (1979) konnte durchaus als sarkastische Bilanz von einigem, was in den 1970ern wichtig gewesen war, verstanden werden: 1. die Verschwörungsphantasie (das ominöse Unternehmen, in dessen Auftrag das Raumschiff Nostromus und seine Crew unterwegs waren), 2. der New-Age-Spiritualismus (die große Mutter-Höhle, in der das Alien-Wesen gefunden wird, die große Mutter überhaupt) und 3. auch sowas wie Feminismus (Sigourney Weaver als oste...

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