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31.07.2012 / Ausland / Seite 6

Wahlkampf im 51. Bundesstaat

US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney versucht, in Israel mit aggressiven Tönen gegen Iran zu punkten

Knut Mellenthin
In der Hauptfrage sind sich US-Präsident Barack Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney offenbar einig: Der amerikanische Wahlkampf wird in Israel entschieden. Punktgenau vor Romneys zweitägigem Besuch in Jerusalem unterzeichnete Obama am Freitag neue Hilfszusagen an Israel. Darunter die Freigabe von zusätzlichen 70 Millionen Dollar für die israelische Aufrüstung. Alles war genau betrachtet schon längst versprochen und beschlossen, sollte aber zu diesem Zeitpunkt Obamas – sachlich wohl zutreffendes – Selbstlob stützen, daß kein US-Präsident vor ihm mehr für Israel getan habe.

Auch inhaltlich fiel es Romney schwer, gegen seinen demokratischen Konkurrenten zu punkten. Zwar ließ er durch einen seiner maßgeblichen außenpolitischen Berater, Dan Senor, mitteilen: »Falls Israel zu selbständigen Aktionen greift, um Iran an der Entwicklung der Fähigkeit (zur Produktion von Atomwaffen) zu hindern, würde der Gouverneur (Romney war von...

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