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18.07.2012 / Feuilleton / Seite 13

Der Masseur

Roll over Beethoven: Der Keyboarder Jon Lord ist tot

Christof Meueler
Ein Mann des Erhabenen. Der späte Jon Lord sah aus wie ein sehr gepflegter Bademeister, der auch des Massierens kundig ist. Auf die Bühne kam er im schwarzen Anzug, weißes Haar zum Zopf gebunden und goldenes Kruzifix um den Hals. Die Wacht am Kunstrock, aufmerksam ausgeübt am Doppel-Keyboard, in das er in den letzten Jahren hauptsächlich Bluesrock einmassierte. Die Musik aus den frühen 1960er Jahren, als in der britischen Blueszene all das anfing, was später Kanon wurde.

Lord spielte erst Jazz mit Bill Ashton und dann Bluesrock, sowohl mit Art Wood als auch mit dessen jüngerem Bruder Ron Wood, der später Mick Taylor bei den Rolling Stones ersetzen sollte. Lords Londoner Mitbewohner Chris Curtis sang bei den Seachers – alles eine Suppe. Im Fortgang entwickelte Lord, der auch eine Schauspielschule besuchte, einen Hang zum schwer dramatisch inszenierten Georgel, nachdem er Mark Stein an den Tasten der Zeitlupen-Psychedelic-Band Vanilla Fudge gesehen h...

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