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12.07.2012 / 73 / Seite 15

Wo der Hopfen ins Bier kam

Der Biologe Josef Reichholf hat ein Buch über die bayrischen Wälder seiner Kindheit geschrieben

Frank Ufen
Warum ist eigentlich Bayern kein Weinland wie Hessen, Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg, sondern ein Bierland? Das ist, erklärt der Biologe Josef Reichholf, in erster Linie auf klimatische Veränderungen zurückzuführen. Noch im Hochmittelalter waren die Durchschnittstemperaturen in Bayern zu hoch für den Weinbau, bis an den Fuß der Alpen. Bier wurde dort zu jener Zeit allerdings auch noch ziemlich wenig gebraut. Die Verwendung des Hopfens – ein aufgrund seiner Bitterstoffe sehr gutes Konservierungsmittel – steckte noch in den Anfängen. Man wußte das Bier nicht haltbar zu machen, es verdarb schnell, mußte unmittelbar nach dem Brauen konsumiert werden.

Die »Kleine Eiszeit« vom Spätmittelalter bis zum 17. Jahrhundert brachte so strenge Winter, daß die Teiche und Seen immer wieder zufroren. Jetzt standen reichlich Eisblöcke für die Eiskeller zur Verfügung, wo man das Bier kühl lagern konnte. Von nun an wurde in Bayern der Wein immer weiter vo...

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