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25.08.2000 / Ausland / Seite 0

Zurück zu alten Grenzen?

Venezuelas Konflikt mit Guyana gefährdet wirtschaftliche Erholung und internationale Anerkennung

Jose Zambrano, Caracas

Der aufgeflammte Grenzkonflikt zwischen Venezuela und Guyana kommt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Während sich die junge Regierung in Georgetown darum bemüht, aus der Gruppe der weltärmsten Staaten auszuscheren, sucht der viermal so große Nachbar über eine Allianz von Entwicklungsländern zu internationaler Anerkennung zu gelangen. Die jüngsten Querelen bringen die Vorhaben beider Staaten jedoch ins Wanken.

Besonders die Regierung in Caracas setzt mit ihren offenen Forderungen ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Der in der venezolanischen Verfassung verankerte Anspruch auf das guyanische Essequibo-Gebiet könnte ihr als ein unstillbares Expansionsgelüst ausgelegt werden. Immerhin erhebt der Staat auch Ansprüche auf Teile Ecuadors und Kolumbiens. »Die Essequibo-Region ist historisch und juristisch gesehen venezolanisch. Venezuelas Rechte sind unantastbar«, versicherte kürzlich Staatspräsident Hugo Chávez. Gemeinsam mit seinem Außenminister, José Vicente ...

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