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30.06.2012 / Ausland / Seite 7

Am seidenen Faden

Syrien-Konferenz in Genf soll Konfliktlösung finden. Damaskus gar nicht erst eingeladen. Aufständische verschärfen Angriffe

Karin Leukefeld
Noch am Freitag war unklar, ob die für dieses Wochenende in Genf geplante Konferenz einer »Syrien-Aktionsgruppe«, die eine Lösung für den blutigen Konflikt in Syrien finden soll, überhaupt zustande kommen würde. Eingeladen sind neben den Außenministern der USA und Rußlands auch deren Amtskollegen aus Großbritannien, Frankreich und China, den Vetomächten im UN-Sicherheitsrat. Auch Vertreter der EU und der Türkei wurden dazugebeten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat ebenfalls sein Erscheinen angekündigt. Ursprünglich sollten auch Iran und Saudi-Arabien teilnehmen. Teheran wird wesentlicher Einfluß auf die Regierung von Präsident Baschar Al-Assad nachgesagt, Saudi-Arabien gilt als Finanzier der bewaffneten Aufständischen. Nun werden jedoch Diplomaten aus Katar und Kuwait als Vertreter der »Kontaktgruppe Syrien« bei der Arabischen Liga zu dem Treffen in Genf kommen. Die Teilnahme des Iran wurde von den USA und Frankreich erfolgreich verhindert. Syrien ist oh...

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