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13.06.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Dominoeffekt droht

Spanien unter dem »Schutzschirm«, Italien in Schieflage, Griechenland vor Desaster: Politik und Kapital bekommen Lage in Euro-Zone nicht in den Griff

Tomasz Konicz
Nun ist Madrid an der Reihe. Nach Griechenland, Portugal und Irland muß Spanien Kredite des europäischen Krisenfonds EFSF (European Financial Stability Facility) in Höhe von 100 Milliarden Euro in Anspruch nehmen. Das soll den Kollaps des dortigen Finanzsektors verhindern. Spaniens Regierung hat lange gezögert, diesen Schritt zu gehen. Nun scheint sich der hinhaltende Widerstand ausgezahlt zu haben. Ersten Berichten zufolge sollen die Auflagen für das Darlehen nicht so repressiv ausfallen wie bisher üblich. Demnach wird zwar abermals eine »Troika« (aus dem russischen für Dreiergespann) aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) die Erfüllung der mit den Krediten einhergehenden Bedingungen überwachen. Diese sollen sich diesmal auf die Restrukturierung des unter einem Berg fauler Kredite kollabierenden Finanzmarktes beschränken.

Wirkung verpufft

Die Hilflosigkeit dieser Krisenpolitik wurde kurz nach Bekanntgabe...

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