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23.05.2012 / Titel / Seite 1

Bartsch hin und weg?

Rüdiger Göbel
Springer, Spiegel und die SPD und mit diesen Dietmar Bartsch & Co. können sich freuen – Oskar Lafontaine wird nicht wieder Linke-Chef. Am späten Dienstag nachmittag erklärte der Saarländer nach einer massiven, von Linke-Spitzenpolitikern beförderten einwöchigen Kampagne, nicht für den Vorsitz seiner Partei kandidieren zu wollen. Er habe zur Kenntnis nehmen müssen, »daß meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern daß die Konflikte weiter eskaliert sind«. In diesem Umfeld sei er nicht in der Lage, dazu »beizutragen, daß die Linke wieder eine starke bundespolitische Kraft wird«. Daher sei er zu dem Schluß gekommen, »daß nur ein passender Neuanfang jenseits der bisherigen Konfrontationslinien die derzeitige festgefahrene Situation überwinden kann«.

Nach jW vorliegenden Informationen versuchten führende Mitglieder des Linke-Parteivorstands noch am Dienstag in mehrstündigen Gesprächen, Lafont...

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