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09.08.2000 / Inland / Seite 0

Frieden ist der Vater aller Dinge

Ardenne: Zwei Tage nach Hiroshima fiel die Entscheidung, die sowjetische Atombombe zu entwickeln

Horst Hoffmann
55 Jahre nach dem Abwurf der Atombombe über Nagasaki greift Horst Hoffmann auf Interviews zurück, die er 1982 mit Klaus Fuchs und 1985 mit Manfred von Ardenne geführt hat.
Prof. Dr. rer. nat. h.c. Dr. med. h.c. Dr. paed. h.c. Baron Manfred von Ardenne (geb. 1907 in Hamburg, gest. 1997 in Dresden) erhielt 1923 als 16jähriger sein erstes Patent, dem im Laufe seines langen Lebens mehr als 500 weitere folgten. Er gehörte zu den Pionieren des Rundfunks und Fernsehens, der Elektronenmikroskopie und der Elektronenstrahltechnologie, der Krebstherapie und der Medizintechnik. 1945 von den Russen mitgenommen, arbeitete er am sowjetischen Atomwaffenprogramm mit. Nach seiner Rückkehr 1955 in die DDR, betätigte er sich aktiv an der Ächtung der Kernwaffen.

Wie erlebten Sie den Tag, da die Atombombe auf Hiroshima die Welt erschütterte und veränderte?

Seit Ende Mai 1945 hielt ich mich in Moskau auf zu Verhandlungen über die Fortsetzung meiner wissenschaftlichen Arbeiten i...

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