Gegründet 1947 Dienstag, 20. Oktober 2020, Nr. 245
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10.04.2012 / Titel / Seite 1

Es herrscht Gewaltsucht

Andreas Buro
Schon lange haben wir über die Drohungen aus dem Iran-Konflikt gesprochen,

haben Vorschläge gemacht,

wie eine friedliche Lösung erreicht werden könne,

und die Maulhelden um Mäßigung

und Vernunft gebeten.

Die Antworten von oben waren eindeutig:

Alternativlos sei die Politik der Sanktionen;

die Ultima ratio des Militärschlages dürfe nicht ausgeblendet werden;

der Iran sei von der Achse des Bösen hinabzustürzen.

Friede würde nur sein

durch eine Politik der Stärke.

Daß die Drohung mit Militärschlägen

gegen die Charta der Vereinten Nationen und internationales Recht verstößt,

wurde von oben nur selten angemerkt.

Durch diese Antworten hörten wir schon

das Krachen der Bomben,

das Stöhnen der Getroffenen,

die Verherrlichung des blutigen Sieges durch die Machtpolitiker

und die Heldenreden der meist überlebenden Generälea.

Was für ein Frieden!

Wir denken an Irak und Afghanistan,

manche auch noch an Vietnam,

an die Folteropfer der Generäle in L...











































Artikel-Länge: 3247 Zeichen

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