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21.03.2012 / Inland / Seite 4

Ruf nach Verstaatlichung

Proteste gegen Folgen der Privatisierung der Unikliniken in Gießen und Marburg nehmen zu. Wiesbadener SPD bleibt dennoch auf Verkaufskurs

Katrin Maja Küfer
Die Ankündigung der Rhön-Klinikum AG, am privatisierten hessischen Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) bis Ende 2013 rund 500 Arbeitsplätze abzubauen, hat Proteste ausgelöst. Forderungen nach einer Wiederverstaatlichung der Einrichtungen kommen auf.

»Das Uniklinikum muß wieder in öffentliche Hand«, forderte der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl in einer am Sonntag verbreiteten Erklärung. Es sei »gerade maßgebliches Merkmal einer Privatisierung, daß danach kein öffentlicher Einfluß mehr vorhanden ist«, so Diehl. Die Landesregierung müsse den 2006 vollzogenen Verkauf »rückgängig machen«. Staatliche Kernaufgaben wie die Gesundheitsversorgung dürften keinesfalls gewinn­orientierten Konzernen überlassen werden, verlangt der Juso-Funktionär.

Diehl erhob diese Forderungen unter dem Eindruck einer Demonstration von über 2000 UKGM-Beschäftigten, Gewerkschaftern und Unterstützern aus Gesundheitsberufen und Politik am Wochenende in der Universitätsstad...



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