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21.03.2012 / Inland / Seite 5

Diabetesgefahr durch Weichmacher

Britische Studie: Verbraucher können hormonell wirkenden Chemikalien in Alltagsprodukten kaum entgehen

Claudia Wangerin
Der mögliche Zusammenhang zwischen Gewichtsproblemen und der Aufnahme synthetischer Hormone ist durch die Warnhinweise auf den Beipackzetteln diverser Antibabypillen schon lange bekannt. Aber auch hormonelle Schadstoffe in Weichmachern oder Flammschutzmitteln, die etwa in Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden oder der Innenbeschichtung von Konservendosen enthalten sind, können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Dies ergab eine Studie der britischen Umweltorganisation ChemTrust, die der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Dienstag in Berlin vorstellte. Aufgenommen werden diese Chemikalien über die Luft, Haut oder Nahrung.

Die von ChemTrust vorgelegte Literaturstudie faßt rund 240 Untersuchungen zusammen. Bei Versuchstieren habe die Belastung mit Chemikalien wie Bisphenol A im Mutterleib zu einer späteren Gewichtszunahme und erhöhten Insulinresistenz geführt, somit bestehe die Gefahr, daß bei Menschen Diabetes ausgelöst werde, warnte BUND-C...

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