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21.03.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

China wackelt nicht

Handelsbilanzdefizit im Februar kein Zeichen für Schwächephase der zweitgrößten globalen Volkswirtschaft. Volksrepublik setzt weiter auf stabiles Wachstum

Wolfgang Pomrehn, Hongkong
Chinas Handelsbilanz ist im Februar erstmalig seit längerem ins Minus gerutscht. Der Wert der Wareneinfuhren des Exportweltmeisters überstieg den der Ausfuhren um umgerechnet 23,8 Milliarden Euro. Das war das größte monatliche Defizit seit über 20 Jahren. Die Frage ist allerdings, ob das eine schlechte Nachricht für die Weltwirtschaft ist, nach dem die Volksrepublik in den zurückliegenden Jahren deren Motor gewesen war. Ohne das anhaltende, enorme Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft wäre die Krise von 2008 für weite Teile der Welt kaum so glimpflich ausgegangen. Schwerer zu leiden hatten dennoch Europa und Nordamerika, während sich die Schwellenländer und auch die meisten anderen Entwicklungsländer dank ihres florierenden Handels über die Einbrüche bei den Verkäufen an Kunden im reichen Norden hinwegretten konnten.

Insofern sind auch die Februar-Ergebnisse keineswegs beunruhigend, auch wenn die internationalen Börsen zunächst auf die Neuigkeiten se...

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