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17.03.2012 / Inland / Seite 2

Heuschrecke kommt davon

Stadtrat von Dresden stimmt Vergleich mit Immobilienkonzern zu. Gagfah zahlt 36 Millionen Euro bis 2020

Die Stadt Dresden und der Immobilienkonzern Gagfah haben ihren erbitterten Rechtsstreit um Verstöße gegen die Mieterinteressen (jW berichtete) endgültig beigelegt. Der Stadtrat stimmte am Donnerstag abend einem Vergleich zu, den die Stadt Anfang März mit der Gagfah ausgehandelt hatte. Die Entscheidung fiel knapp aus: 37 Stadträte von CDU, FDP und Bürgerfraktion stimmten für die Beilegung des Streits, 34 dagegen. SPD, Grüne und Linke hatten Nachverhandlungen gefordert und den Vergleich abgelehnt.

Die Gagfah-Tochter Woba zahlt nach Angaben der Stadt über einen Zeitraum von neun Jahren jährlich vier Millionen Euro an Dresden, also insgesamt 36 Millionen Euro. Das Geld soll zum Teil in soziale Projekte wie Kitas ode...

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