Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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15.03.2012 / 73 / Seite 15

Die Furcht zu spielen

Auftrittsangst bei Musikern und in anderen Berufsgruppen ist behandelbar

Gisela Sonnenburg
Die Situation ist für die Zuschauer vielleicht amüsant, für den Betroffenen jedoch peinlich oder sogar traumatisch: Ein Bühnenkünstler oder Musiker hat den totalen »Hänger«. Sprich: Er kennt sich mitten im Vortrag nicht mehr aus, hat einen Blackout, kriegt keinen Ton, keinen richtigen Handgriff mehr zustande. Das ist der schlimmstmögliche Fall, der allen droht, die sich auf eine Bühne begeben.

In einer streng wettbewerbsorientierten Hochleistungsgesellschaft, bei der Rivalität und Argwohn meist verschwiegen werden, aber dennoch das Klima vergiften, bleiben zum Beispiel viele Orchestermusiker mit ihren Ängsten bei Auftritten allein. Helmut Möller, Leiter des Kurt-Singer-Instituts für Musikergesundheit in Berlin, Psychiater und Cellist, benennt die sogenannte Auftrittsangst denn auch als »das zentrale Thema für alle, die auftreten oder sich präsentieren«. Mit Lampenfieber, das lediglich für Adrenalin sorgt und sich rasch verflüchtigt, wenn die Show beginnt...

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