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10.03.2012 / Ausland / Seite 7

Konzertierte Aktionen

Die Golfstaaten, die USA und Westeuropa haben den ursprünglichen Protest in Syrien für ihre ­eigenen Interessen und eine Destabilisierungskampagne gekapert

Karin Leukefeld
Der Konflikt um eine politische Veränderung in Syrien scheint den innersyrischen Akteuren längst aus den Händen genommen zu sein. Die Protestbewegung, die vor einem Jahr gegen Bevormundung und Korruption, für politische und wirtschaftliche Teilhabe und einen friedlichen Übergang zur Demokratie auf die Straße ging, wurde durch Repression und Verfolgung im Land und durch politische und militärische Aufrüstung ausländischer Akteure längst ins Abseits gedrängt. Doch nicht nur die innersyrische Opposition ist Opfer internationaler Interessen geworden.

Die palästinensische Hamas zog kürzlich ihr Politbüro aus Syrien zurück, ihr langjähriger Führer Khaled Meshaal kündigte seinen Rückzug an. Nun soll der hochrangige Hamas-Vertreter im Gazastreifen Mahmud Zahar laut Bericht der iranischen Nachrichtenagentur FARS angeblich offen darüber nachgedacht haben, Israel anzugreifen, falls Israel den Iran angreife. Der britischen BBC hatte Zahar zuvor erklärt, die Hamas se...

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