15.02.2012 / Inland / Seite 5

»Ein wichtiges Signal«

IG Metall Baden-Württemberg vereinbart mit einigen Leiharbeitsunternehmen gleiche Bezahlung wie von Stammarbeitern. Doch die großen Zeitarbeitsverbände blockieren weiter

Herbert Wulff
Die IG Metall Baden-Württemberg hat mit mehreren Leiharbeitsunternehmen einen Ergänzungstarifvertrag abgeschlossen. Wie die Gewerkschaft am Dienstag in Stuttgart bekannt gab, werden von diesen Firmen in die Metall- und Elektroindustrie verliehene Beschäftigte künftig nach den dort geltenden Tarifen bezahlt. Die großen Verbände der Zeitarbeitsbranche hingegen verweigern eine solche Regelung weiterhin.

Die Vereinbarung mit den Firmen Mypegasus, Neue Arbeit Stuttgart, Internationaler Bund, Weitblick und Gabis sei »ein wichtiges Signal«, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann. Zwar gebe es in vielen Metallunternehmen bereits Betriebsvereinbarungen zur Besserstellung von Leiharbeitern, diese hätten bislang aber keinen individuellen und einklagbaren Rechtsanspruch gehabt. »Das ändert sich jetzt zumindest für die Leiharbeiter, die bei einem Verleiher arbeiten, der Mitglied der Ergänzungstarifgemeinschaft ist.« Nach Gewerkschaftsangaben handelt es sich um et...

Artikel-Länge: 4409 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe