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06.02.2012 / Thema / Seite 10

20 Jahre Vertrag von Maastricht

Die Euro-Krise hat ihre Wurzeln im Gründungspakt der Europäischen Union

Andreas Wehr
Vor zwanzig Jahren wurde am 7. Februar 1992 der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Nach jener kleinen Stadt in den Niederlanden war seinerzeit die bis dahin größte Vertragsreform der Europäischen Gemeinschaften benannt worden. Später sollte es dann noch weitere große Änderungsverträge geben: 1997 den Vertrag von Amsterdam, 2000 den von Nizza und 2009 den Lissaboner Vertrag. Doch der Vertrag von Maastricht blieb der wichtigste unter ihnen, denn er stellte das europäische Objekt auf ein völlig neues Gleis. Mit Maastricht nahm die EU einen neuen Anlauf zur Vollendung des bereits 1957 in Rom beschlossenen Binnenmarkts, was umfassende Deregulierungen, Liberalisierungen und Privatisierungen großer Teile der staatlichen Infrastruktur bedeutete. Vor allem aber wurde mit diesem Vertrag die Grundlage für die gemeinsame Währung Euro gelegt. Maastricht ist so zum Pseudonym für die neoliberale Wende der Europäischen Union geworden.

Der Vertrag regelte aber noch me...

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