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31.01.2012 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

»Das letzte Wort hat der Gläubiger«

Schlecker: Was können Gewerkschaften machen, wenn ein Unternehmen pleite ist? Über Tücken des Insolvenzrechts und Möglichkeiten einer Genossenschaftsgründung. Ein Gespräch mit Benedikt Hopmann

Johannes Schulten
Benedikt Hopmann ist Anwalt und ­vertritt in Rechtsstreitigkeiten einen ­regionalen Betriebsrat von Schlecker ­­in Berlin

Die Drogeriekette Schlecker ist insolvent. Mehr als 30 000 Verkäuferinnen droht die Arbeitslosigkeit. Daß das Unternehmen ökonomische Probleme hat, ist schon länger bekannt. Welche Möglichkeiten haben die Gewerkschaften generell in solchen Situationen, die Interessen der Beschäftigten zu verteidigen?

In der Regel keine. Das wird schon daran deutlich, daß in rund der Hälfte aller Insolvenzen kein Insolvenzverfahren eröffnet wird, weil nicht einmal mehr das Vermögen reicht, um den Insolvenzverwalter zu bezahlen. Umso wichtiger ist es, daß die Gewerkschaften in solchen Situationen die Dinge beim Namen nennen und für eine Wirtschaftsordnung kämpfen, in der betriebsbedingte Kündigungen, vor allem Massenentlassungen, ausgeschlossen sind.

Wie hat sich ver.di verhalten? Im Dezember wollte Schlecker über einen Sanierungsvertrag verhandeln. Die ...


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