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27.01.2012 / Inland / Seite 4

Stur und ahnungslos

Befürworter und Gegner von Studiengebühren tauschten im Bundestag Argumente aus. Regierung hat keinen Schimmer

Ralf Wurzbacher
Die Verfechter von Studiengebühren geben einfach keine Ruhe. Demnächst sind zwar von den einst sieben Bundesländern mit allgemeiner Campusmaut nur mehr zwei übrig. Aber noch immer wollen Union und FDP ihre Niederlage nicht wahrhaben. Auf ihren Antrag hin waren am Mittwoch Experten in den Bundestag geladen, um in einem Fachgespräch abermals Argumente pro und contra Bezahlstudium auszutauschen. Dabei zeigte sich von neuem: Die Diskussion ist und bleibt festgefahren, und die Befürworter denken nicht daran, von ihrem Irrweg abzulassen. Dabei weiß nicht einmal die Bundesregierung, welche Auswirkungen das Kassemachen hat.

Seine Ahnungslosigkeit offenbart das zuständige Bundesbildungsministerium in der Antwort auf eine kleine Anfrage der Bundestagfraktion der Grünen. Laut der junge Welt vorliegenden Vorabfassung hat die Regierung »keine Daten zur Qualitätsentwicklung an Hochschulen (…), die sich monokausal auf die Einführung von Studiengebühren zurückfüh...

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