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06.01.2012 / Titel / Seite 1

Wulff wurschtelt weiter

Peter Wolter
Es dauerte nicht einmal einen Tag, bis der Bundespräsident sein Versprechen gebrochen hatte: Noch am Mittwoch abend gelobte er in einem TV-Interview, »Transparenz« in seine Skandale zu bringen – und schon am Nachmittag darauf verweigerte er seine Zustimmung zur Veröffentlichung des Wortlauts seines Drohanrufs bei Kai Diekmann, dem Chefredakteur von Bild.

Verständlich, daß Christian Wulff Details lieber unter der Decke halten will. In dem Exklusivinterview, das er ZDF und ARD gewährte, hatte er noch behauptet, er habe mit seinem Anruf Bild dazu bringen wollen, die Veröffentlichung eines Berichts über seinen Hauskredit um einen Tag zu verschieben – keineswegs aber, um den Beitrag völlig zu unterbinden. Daß er allerdings genau das verlangt hatte, geht aus einer am nächsten Tag veröffentlichten Erklärung Diekmanns hervor. Der Bild-Chef bot auch an, als Beleg den Wortlaut der Nachricht zu veröffentlichen, die Wulff auf seiner Mailbox hinterlassen ...

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