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05.01.2012 / Inland / Seite 4

Schuldenbremse killt Abendschulen

In Hessen wird massiv bei Weiterbildungsangeboten für Erwachsene gekürzt. GEW kritisiert Wortbruch

Ralf Wurzbacher
Hessens Landesregierung verbaut Hunderten seiner Bürger den zweiten Bildungsweg. Nach einem zum Jahresanfang greifenden Kürzungserlaß von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) besteht neuerdings nur noch ein begrenzter Zugang an die Schulen für Erwachsene. Zugleich soll die Zahl der Lehrerstellen an den betroffenen Einrichtungen um ein Viertel reduziert werden. Widerspruch gegen das Spardiktat kommt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie betroffenen Pädagogen aus Wiesbaden. Nach Darstellung des Ministeriums wird dagegen lediglich eine »bisher bestehende stellenmäßige Überversorgung behutsam abgebaut«.

Die Maßnahmen sind Teil eines für den Bildungsbereich kurzfristig durchgesetzten »Sparpakets« im Umfang von rund 50 Millionen Euro. In einer Stellungnahme beklagt die Personalversammlung des Wiesbadener Abendgymnasiums eine »verfehlte Sparpolitik«. Bei derzeit 26 tätigen Lehrkräften sollten zum im Februar beginnenden Semester vier vol...

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