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29.12.2011 / Feuilleton / Seite 13

Und in die Traufe

Ein Filmteam um Icíar Bollaín verirrt sich im bolivianischen Wasserkrieg

Peer Schmitt
Und dann der Regen – También la lluvia« ist der insgesamt fünfte Spielfilm der in Spanien ziemlich berühmten Schauspielerin Icíar Bollaín als Regisseurin. Das Drehbuch stammt von Paul Laverty, dem Stammdrehbuchautor von Ken Loach. Der Film beginnt mit quasi dokumentarischen Aufnahmen aus Cochabamba, der drittgrößten Stadt Boliviens, im Jahre 2000. Es ist das Jahr des berüchtigten »Wasserkrieges« in Bolivien.

Der historische Hintergrund: Die Kreditlinie der Weltbank an den bolivianischen Staat sollte nur unter der Voraussetzung der Privatisierung der Wasserversorgung verlängert werden. Nur die Initiative privaten Unternehmertums würde die mangelhafte Infrastruktur in der Stadt Cochabamba verbessern können, so das Argument. Die Wasserwerke der Stadt wurden schließlich an das internationale Konsortium Aguas del Tunari »versteigert« (es war der einzige Bieter). Das Konsortium bestand neben dem US-amerikanischen Bauunternehmen Bechtel aus italienischen,...

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