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09.12.2011 / Ausland / Seite 7

Erzwungene Stille

Im peruanischen Cajamarca gehen die Proteste gegen Umweltzerstörung weiter

Anne Grit Bernhardt, Cajamarca
Unter dem von der peruanischen Regierung am vergangenen Wochenende verhängten Ausnahmezustand herrscht in der Andenstadt Cajamarca derzeit eine erzwungene Stille. Als Zeichen des Protestes aber haben zahlreiche Einwohner die peruanische Flagge an Fenster und Balkons gehängt. Denn dagegen kann die Polizei nichts unternehmen, während alle offenen Protestaktionen und Kundgebungen verboten sind. Cajamarcas Vizepräsident César Aliaga Díaz warnte, daß sich bei den Menschen in der Region, da sie im Moment nicht demonstrieren dürften, alle Wut gegen die Regierung anstaue und von einem auf den anderen Augenblick explodieren könnte.

In der Hauptstadt Lima haben unterdessen 19 der insgesamt 24 Regionalpräsidenten Perus bei Ministerpräsident Salomon Lerner die Aufhebung der über Cajamarca verhängten Notstandsbestimmungen gefordert. Sie erklärten ihre Solidarität mit der Region im Norden der peruanischen Anden und mit deren Regionalpräsidenten Gregorio...

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