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08.12.2011 / 73 / Seite 15

Kyoto oder nicht

Schwellenländer drängen auf Klimaschutzvertrag und stellen eigene Verpflichtungen in Aussicht: Zwischenbericht vom UN-Klimagipfel

Wolfgang Pomrehn
Im südafrikanischen Durban ist die UN-Klimakonferenz in die entscheidende Phase eingetreten. Am morgigen Freitag geht sie zu Ende, und noch immer ist offen, ob sich die versammelten Vertreter von über 190 Ländern auf eine Fortschreibung des Kyoto-Protokolls einigen können. Anderenfalls würde ab Ende nächsten Jahres vorerst kein verbindlicher Klimaschutzvertrag mehr den Emissionen der Treibhausgase zumindest gewisse Beschränkungen auferlegen.

Anfang der Woche hatte der chinesische Chefunterhändler Xie Zhenhua Bewegung in die Gespräche gebracht. Seine Ankündigung, die Volksrepublik könnte sich ab 2020 zur völkerrechtlich verbindlichen Begrenzung ihrer Treibhausgasemissionen verpflichten, machte ihn vorübergehend zum Star der Verhandlungen. Vertreter der indischen wie der chinesischen Delegation beeilten sich zu versichern, daß China damit keinesfalls aus der Front der BASIC-Gruppe (Brasilien, Südafrika, Indien und China) ausschere. Diese besteht gemeinsam ...

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