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07.12.2011 / Inland / Seite 5

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Wohnungsmarkt: Finanzinvestoren wollen Schulden abwälzen. Betroffen von Mieterhöhungen und mangelnder Sanierung sind Bewohner von bis zu 450000 Quartieren

Daniel Zimmermann
Seit Ende der 1990er Jahre kauften sich zunehmend internationale Finanzinvestoren in den deutschen Wohnungsmarkt ein. Vor allem in den Jahren 2004 bis 2007 gingen Hunderttausende Wohnungen über den Tisch. Die Zahl der mittlerweile in den Händen von Finanzinvestoren befindlichen Wohnungen beläuft sich nach Schätzungen von Mieterorganisationen auf 300000 bis 450000. Verkauft wurden sie meist von Unternehmen, die ihren Werkswohnungsbau liquidieren und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollten, oder durch die öffentliche Hand zur Haushaltskonsolidierung. Ein räumlicher Schwerpunkt dieser Transaktionen ist Nordrhein-Westfalen. Schon länger wird die Tragfähigkeit der Geschäftsmodelle der Finanzinvestoren bezweifelt, mittlerweile werden große Insolvenzen befürchtet.

Im Mittelpunkt stehen die beiden bundesweit tätigen Wohnungsunternehmen Deutsche Annington Immobilien Gruppe (DAIG) und GAGFAH. Bei ersterem handelt es sich um das größte und bei letzterem um ...

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