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16.11.2011 / Inland / Seite 4

Schlecht aufgestellt

Für Donnerstag sind in ganz Deutschland Bildungsproteste angekündigt. Mit Rekordbeteiligungen ist diesmal nicht zu rechnen

Ralf Wurzbacher
Es ist wie eine Wundertüte, man weiß nicht so recht, was kommt. Für den morgigen Donnerstag sind bundesweit Bildungsproteste angekündigt. In über 40 Städten in ganz Deutschland wollen Schüler, Studierende und Auszubildende auf die Straße gehen, um für ein besseres und gerechteres Bildungssystem zu demonstrieren. Größere Aktionen stehen unter anderem in Berlin, München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Dresden und Köln auf dem Programm. Der bundesweite Aufruf dazu stammt von Anfang September, und mehr als zwei Monate später ist schwerlich absehbar, wie viele Menschen ihm folgen werden. Nur so viel ist vorab schon klar: An die Bildungsstreiks der beiden Vorjahre wird die Neuauflage in Ausmaß, Intensität und öffentlicher Resonanz nicht heranreichen.

Darüber macht man sich auch bei den Beteiligten keine Illusionen. »Es gibt Bündnisse, die gut und breit aufgestellt sind, und solche, wo es nicht so gut läuft«, meinte Patrick Schnepper vom Landes-Asten-Treffen (LA...

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