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11.11.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

»Zunächst wird immer alles geleugnet«

Die Linke sieht keinen Anlaß, dem Inlandsgeheimdienst zu glauben. Ein Gespräch mit Kerstin Köditz

Markus Bernhardt
Kerstin Köditz ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag

Sie fordern, daß die Generalbundesanwaltschaft die Ermittlungen im Fall der toten Bankräuber und mutmaßlichen Polizistenmörder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sowie der inhaftierten Beate Zschäpe übernimmt. Von allen drei ist bekannt, daß sie vor mehr als zehn Jahren zur Neonaziorganisation »Thüringer Heimatschutz« (THS) gehörten und damals einen Sprengsatz vor dem Theater in Jena deponiert hatten. Warum können die lokalen Behörden den Fall nicht aufarbeiten?

Nicht nur ich habe den durch etliche Indizien gestützten Verdacht, daß zumindest dem thüringischen Verfassungsschutz nicht unbedingt daran gelegen sein dürfte, daß die Ermittlungen erfolgreich verlaufen. Wenn ich den Medienberichten glauben darf, gehen selbst Polizeibeamte davon aus, daß das Trio damals nicht ohne die Hilfe des Amtes hätte erfolgreich untertauchen können. Es ist auch wenig wahrscheinlic...

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