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08.11.2011 / Titel / Seite 1

Avanti Speculanti

Arnold Schölzel
Eine neue Runde von Attacken gegen Italien an den Finanzmärkten, Gerangel um eine griechische Übergangsregierung und markige Ankündigungen der französischen Regierung zu verschärftem »Sparen« läuteten am Montag die nächste Krisenwoche in der EU ein. Am Abend traten in Brüssel die Finanzminister der Euro-Zone zusammen und ließen sich aus Griechenland und Italien Bericht erstatten.

Spekulationen über seinen bevorstehenden Rücktritt seien ohne Grundlage, erklärte Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi am Montag auf seiner offiziellen Facebook-Seite. In Italien wurde das als Rücktrittsgesuch bewertet. Das hoch verschuldete Land geriet gleichzeitig stärker unter den Druck der Finanzbranche. Die zu zahlenden Zinsen für italienische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen auf 6,58 Prozent, den höchsten Wert seit Einführung des Euros 1999. Experten sehen die Grenze der Belastbarkeit für Italien bei 6,5 Prozent. Im Parlament stehen in dies...

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